Herzlich Willkommen!
Andrea Voß
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT)
Privat und alle Kassen
Termine nach Vereinbarung
Praxisadresse:
Seelhorststraße 53
30175 Hannover (Zooviertel)
Telefon: 05 11-64 04 680 (ggf. AB)
Email: andrea (punkt) voss (at) kitz-hannover (punkt) de
Wichtig: Bitte senden Sie keine vertraulichen/persönlichen Daten über Email. Rufen Sie stattdessen bitte über die bekannten Nummern an.

Tätigkeitsschwerpunkte und Kosten
Angststörungen
Angst gehört zum Leben eines jeden Menschen mit dazu. Der Wunsch, angstfrei zu leben, ist letztlich unrealistisch. Vielmehr kommt es darauf an, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Laufe ihres Lebens lernen, mit Ängsten umzugehen und sie zu bewältigen.
Beratung und Therapie für Eltern von Säuglingen und Kleinkindern
In den ersten drei Lebensjahren des Kindes vollziehen sich besonders prägende Entwicklungsschritte. In dieser Lebensphase entstehen in jeder Familie Fragen und Unsicherheiten.
Kosten
Der Einstieg in die Praxis läuft über die Psychotherapeutische Sprechstunde. Sie dient der orientierenden Abklärung und erfordert keine ärztliche Überweisung. Die daran anschließenden Probatorischen Sitzungen sind Kennenlern- und Diagnosetermine vor dem eigentlichen Beginn einer ambulanten Psychotherapie.
Die Kosten werden bei gesetzlich Versicherten vollständig und ohne Antrag von der Krankenkasse übernommen.
Tätigkeitsschwerpunkte
Angststörungen
Angst gehört zum Leben eines jeden Menschen mit dazu. Der Wunsch, angstfrei zu leben, ist letztlich unrealistisch. Vielmehr kommt es darauf an, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Laufe ihres Lebens lernen, mit Ängsten umzugehen und sie zu bewältigen. Von Angststörungen ist dann zu sprechen, wenn der Grad und die Dauer der Angstreaktion in einem starken Mißverhältnis zu den auslösenden Ursachen steht und eine Lebensführung, wie sie gewünscht ist, nicht mehr möglich ist.
Angst zu haben wird in unserem Kulturkreis oft mit Schwäche und Feigheit gleichgesetzt. Auch Erwachsene geben ungern zu, ängstlich zu sein. Kinder die Angst haben, werden von anderen oft gehänselt und abgewertet. Dabei ist eher das Fehlen jeglicher Angst eine Gefahr für uns. Denn Angst warnt uns vor Gefahren, sie hat Signalfunktion. Es kommt darauf an, diese richtig einzuordnen und Situationen bewältigen zu lernen. Also, nicht das Vorhandensein von Angst, nur die Stärke und das Fehlen von Bewältigungsmechanismen kann zu Störungen führen. Situationen die Ängste auslösen gibt es viele.
Entstehung von Angststörungen im Kindesalter
Als früheste Manifestation wird die sogenannte “Achtmonatsangst” (fremdeln) beschrieben. Im frühen Kleinkindalter können behandlungsbedürftige Trennungsängste, Angst vor fremden Personen oder unbekannten Situationen auftreten. Im Vorschulalter treten vornehmlich diffuse Ängste vor Dunkelheit, Gespenstern, und Naturerscheinungen auf. Das Schulalter und die Pubertät sind eher geprägt von Ängsten, die mit sozialen Anforderungen, mit Bewertungen und Leistung einhergehen, häufig in Form von Schulängsten. In diesem Alter treten auch vermehrt manifeste Störungen, wie z.B. Zwangsstörungen, die häufig auf Reifungskrisen zurückgehen, auf.
Die Abgrenzung von normaler Angst und Angst mit Störungscharakter ist wie gesagt schwierig, da ihre Beurteilung von subjektiven Kriterien abhängt. Wenn aber der normale Lebensvollzug eingeschränkt ist und ein Leidensdruck besteht, sollte eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin oder ein Arzt zur Diagnostik und ggf. zu Behandlung aufgesucht werden.
Hilfen in der Therapie von Angststörungen
Das Behandlungskonzept ist dann nach Form der Ängste und Entwicklungsstand des Kindes sehr unterschiedlich und muss auf das Kind, die Familie und das Umfeld individuell abgestimmt sein. Zu den wichtigsten Hilfen gehören:
- Psychotherapie
- in seltenen Fällen medikamentöse Therapie
- Elternberatung
In der Verhaltenstherapie geht es zunächst darum, realistische Therapieziele zu entwickeln. Viele Kinder sagen spontan, wenn sie nach ihren Wünschen gefragt werden: “Ich will nie mehr Angst haben.”. Hier geht es darum, Ängste als Hinweise verstehen zu lernen. Wie gesagt, nicht das Vorhandensein, sondern Unangemessenheit, Stärke und fehlende Bewältigungsstrategien führen zu Problemen. Analog wird in der Therapie versucht, Verursachungsmechanismen aufzudecken und aufrechterhaltende Bedingungen zu verändern. Des weiteren wird an einem Angstabbau gearbeitet. Dies kann durch eine bei Kindern eher graduelle Annäherung an die angstauslösende Situation (Exposition) erfolgen. Außerdem werden neue Fähigkeiten die der Bewältigung von angstauslösenden Situationen dienen, trainiert (z.B. durch Training sozialer Fertigkeiten).
Bei der Entstehung von Ängsten kommt dem Lernen an Modellen oft eine besondere Bedeutung zu. Das heißt, dass es wichtig ist, die Bezugspersonen des Kindes in die Therapie einzubinden und über eigene Ängste und den Umgang damit zu sprechen.
Tätigkeitsschwerpunkt
Beratung und Therapie von Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern
In den ersten drei Lebensjahren des Kindes vollziehen sich besonders prägende Entwicklungsschritte. In dieser Lebensphase entstehen in jeder Familie Fragen und Unsicherheiten.
Es gibt Verhaltensweisen des Kindes, die Besorgnis auslösen und zu einer Belastung des Familienlebens führen können:
- vermehrtes Schreien /unruhiges Verhalten des Säuglings
- Schlafprobleme
- Fütter- und Essverhaltensstörungen
- Verhaltensauffälligkeiten des Kleinkindes (z.B. starke Ängstlichkeit, vermehrtes Trotzverhalten, Unruhe, Spielunlust)
- Probleme in der Eltern – Kind – Beziehung
- Elterliches Belastungserleben nach der Geburt des Kindes, z.B. nach Frühgeburt oder Erkrankung des Kindes
- bei psychischen Erkrankungen der Bezugspersonen des Kindes
Säuglinge und Kleinkinder sind nicht immer leicht zu verstehen. Etwa jedes 5. Baby schreit in den ersten Lebensmonaten ohne erkennbaren Grund übermäßig viel.
Jede zehnte Mutter leidet nach der Geburt unter Depressionen. Schlafmangel, Erschöpfung und Gereiztheit führen oft zu familiären Spannungen.
In der Beratung und Therapie werden Eltern und ihre Säuglinge/Kleinkinder darin unterstützt, die vorhandenen kindlichen und elterlichen Kompetenzen zu nutzen und eine tragfähige Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen. Somit kann verhindert werden, dass sich frühe Störungen verfestigen und die weitere Entwicklung beeinträchtigt wird.
Bei der Säuglings/Kleinkind-Eltern-Therapie liegt der Fokus auf der Bindungsqualität. Sichere Bindungen unterstützen Kinder in der Bewältigung von Belastungssituationen und in ihrer Entwicklung. Auf der Basis entwicklungspsychologischer Erkenntnisse und durch die gemeinsame Beobachtung des Säuglings/Kleinkindes werden die Eltern für die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse ihres Kindes sensibilisiert, um so die kindlichen Signale besser verstehen zu lernen.
Information:
Kosten
Der Einstieg in die Praxis läuft über die Psychotherapeutische Sprechstunde. Sie dient der orientierenden
Abklärung und erfordert keine ärztliche Überweisung. Die daran anschließenden Probatorischen Sitzungen sind Kennenlern- und Diagnosetermine vor dem eigentlichen Beginn einer ambulanten Psychotherapie.
Die Kosten werden bei gesetzlich Versicherten vollständig und ohne Antrag von der Krankenkasse übernommen.
Eltern mit ihren Kindern oder Jugendliche können eine Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie direkt mit der Krankenversicherungskarte aufsuchen. Kosten fallen dabei nicht an. Kommt es dazu, dass eine Therapie durchgeführt werden soll, muss bei den Krankenkassen ein Antrag auf Psychotherapie gestellt werden. Wenn dieser von der Krankenkasse im Gutachterverfahren befürwortet wurde, kann die Therapie beginnen. Auch dann fallen keine Kosten an.
Bei privatversicherten Patienten erfolgt die Rechnungsstellung entsprechend der ärztlichen Gebührenordnung (GOÄ). Normale kinder- und jugendpsychotherapeutische Leistungen sind mit den Privatkrankenkassen im Rahmen der GOÄ geregelt und werden entsprechend den normalen Steigerungssätzen übernommen. Psychotherapien müssen bei den privaten Krankenkassen ebenfalls beantragt und genehmigt werden.
Vom Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können Kinder und Jugendliche bis zu einem Alter von 21 Jahren behandelt und betreut werden.
